Archive for March, 2007

Translate to think more (TTM)

Friday, March 30th, 2007

Übersetze, um mehr zu denken

Bevor du dies liest, behalte im Hinterkopf, dass ich die deutsche Sprache besser spreche, da ich mit ihr aufgewachsen bin.

Ich versuche, dir als Leser Artikel zu geben, die so gut wie möglich sind (natürlich unter Aspekten von Kosten und Nutzen betrachtet). In letzter Zeit habe ich begonnen, meine englischen Artikel ins Deutsche zu übersetzen (hier ist der Grund). Währenddessen bemerkte ich, dass ich einige Artikel hätte besser schreiben können.

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Also, wenn du denkst, du hast zu einem Artikel nichts mehr hinzuzufügen (nun ja, es ist immer eine besser Version möglich) oder du möchtest nicht weiterschreiben oder andere Gründe, dann übersetze es in eine andere Sprache.

Dies ist mein erster Artikel, den ich am selben Tag mehrsprachig verfasst habe:
1. zuerst in Englisch und
2. dann ins Deutsche übersetzt
3. während ich Schritt 2 durchführte, bekam ich neue Ideen für das Ergebnis aus Schritt 1

Ich denke, das wird dir helfen, mehr über einige Worte nachzudenken. Denn während des Übersetzens bist du gezwungen, mehr über die Bedeutung eines Wortes nachzudenken.
Manchmal sehe ich, dass ich englische Worte instinktiv benutze - vielleicht weil ich sie oft lese und jetzt daran gewöhnt bin (siehst du den Teufelskreis?). Aber wenn ich sie zu übersetzen versuche, halte ich manchmal inne, da ich nicht sofort das Pendant im Deutschen finde. Ich weiss, was es bedeutet, aber die deutsche Übersetzung hängt auf meinen Lippen. Irgendwie findet sie nicht den Weg heraus :-(
Dann benutze ich ein Werkzeug - z.B. benutze ich einen Online Übersetzungsdienst (LEO). Mir werden mehrere Übersetzungen angeboten. Und da Deutsch eine Sprache ist, in der man etwas mit verschiedenen Bedeutungen ausdrücken kann, wird dies interessant. Damit werden andere Assoziationen in meinem Gehirn aktiviert.

Du könntest nun einwenden, dass es Zeit kostet - das ist richtig. Aber versuche es doch und sage mir, ob du und dein Artikel davon profitieren oder nicht.

Erkan YILMAZ

What is the story about this notepad?

Thursday, March 29th, 2007

Was ist die Geschichte dieses Notizblock?

Während ich diesen Beitrag schrieb, kam mein Kumpel Chris vorbei und ich erzählte ihm, dass ich gerade eine Geschichte über meinen Notizblock verfasse. Er warf nur einen kurzen Blick auf den ersten Satz und meinte: “Nun ja, das ist ein Tagebuch - was ist so besonders daran, darüber einen Blog Artikel zu schreiben?” Er hat Recht: es ist nichts Besonderes - für ihn, vielleicht auch für dich. Es ist ein Notizblock, welcher 70 Cent kostet und welches man an vielen Orten kaufen kann. Aber es hat eine Bedeutung für mich - wegen dem, was darin steht. Ich fragte ihn: “Hast du denn eines?” Er schüttelte den Kopf und ich erklärte ihm, welchen Effekt es auf mich hat (ich werde nicht zu viel verraten - noch nicht - hier mal eine Preview).
Also, wenn du das Gefühl hast, dass dieser Eintrag keinen Wert für dich hat, kann das daran liegen, weil mein (oder sollte ich sagen: dein ?) Kontext anders ist.

OK, lass’ uns nun mit der Notizblock Story anfangen:
ich trage den Notizblock seit diesem Monat und schreibe Sachen hinein, die ich beobachte. Was für Sachen denn? Nun ja, das hängt davon ab: Dinge, die ich für interessant halte; z.B. gute oder weniger gute Taten von mir; … Ich hoffe, du kannst erahnen, was ich meine.
Am Anfang als Andere den Notizblock sahen, haben sie gefragt: “Für was ist das denn?” - sie waren neugierig (dies ist eine gute Eigenschaft). Jetzt haben sie sich daran gewöhnt.
Vielleicht brauchte ich dieses Booklet als Hilfe, um über Dinge nachzudenken. Ich hatte zuvor auch versucht, zu schreiben, wenn ich nach Hause kam. Aber das hat nicht so gut geklappt.
Jetzt ist der Notizblock immer bei mir, ich spüre es nicht mal mehr - es ist ein Teil von mir geworden. Ich greife es mir einfach und kann über den Inhalt nachdenken, wenn ich es will. Ich nehme es nur ab, wenn ich schlafen gehe oder wenn ich dusche.
Wie ich zu Chris sagte, der Inhalt des Notizblocks und was dies mich machen lässt, zählt. Der Notizblock hilft mir, mich zu verändern. Ändern zu was? Nun ja, warten wir das mal ab.

Du denkst nun wahrscheinlich: “Erkan hat nicht genug Details gegeben.” Nun ja, von Zeit zu Zeit werde ich einige Geschichten erzählen. Meine jetzige Absicht ist, nur dies mitzuteilen und dass diese 70 Cent eine sehr gute Investition waren. Bitte versuche es auch selbst. Lass’ die anderen darüber Witze machen.
Leider verpassen sie etwas, da sie es nicht versuchen. Wären diese 70 Cent denn wirklich so ein grosser Verlust?

Jetzt sind nur noch vier Seiten übrig - brauche also spätestens in 4 Tagen ein neues.

Nachtrag am 2. April 2007:
Ich habe heute nicht nur einen Block gekauft. Grund: es gab auf Anfrage Rabatt :-) Das hält wahrscheinlich für 1 Jahr.

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Erkan YILMAZ

German speaking testers - speak out online!

Sunday, March 25th, 2007

Deutschsprachige Tester - beteiligt euch online!

Heute habe ich eine Sprachumschaltung (Englisch und Deutsch) für die Blog Artikel hinzugefügt.
Grund ist folgender: Ich würde mehr Online Engagement von deutschsprachigen Testern sehen (zur Erinnerung: es gibt Deutschland, Österreich und die Schweiz).
Ich werde nun auch die Zeit investieren, um die Artikel ins Deutsche zu übersetzen. Ich mache dies, weil ich denke, damit noch mehr deutschsprachige Leser zu begeistern.

Ich frage mich, wieso z.B. einige Online-Orte für Tester limitierten Zugang haben und auch eine Gebühr verlangen?
Bis jetzt habe ich keinen anderen deutschsprachigen Platz für Tester gesehen, wie es TestingReflections oder die Indian software testing bloggers anbieten.
Das ist meine persönliche Meinung - wer weiß, vielleicht habe ich einfach nicht genug gesucht. Falls dem so ist, schickt mir doch bitte eine Nachricht.

Alles, was wir benötigen, bekommen wir umsonst (Blogs mit Webspace; Ideen, über die wir schreiben, …).
Ich muss sagen, daß ich schon viel gewonnen habe, weil ich online mit Personen interagiere und blogge. Also, warum möchtest du nicht reich werden an Erfahrung ?

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Jeder kann mitmachen - testen bedeutet, Fragen zu stellen. Also könnte wohl auch jeder testen bzw. lernen zu testen. Lasst uns mehrere Interessensgebiete vereinigen: du kannst aus … oder … kommen (mit Absicht lasse ich das offen, da alles möglich ist).

Falls du jemand bist, der Fragen stellt und du einen Blog oder eine Webseite hast, kontaktiere mich.
Vereinigen wir uns und tauschen Ideen aus.

Ich habe schon einige Ideen und Plattform-Features, die ich bereitstellen kann. Aber ich bin auch interessiert daran, deine Meinung zu hören.

Erkan YILMAZ

I ask questions

Thursday, March 22nd, 2007

Ein Freund
hat mich heute dazu inspiriert, meine Fähigkeit, Fragen zu stellen, zu vermehren.

Deshalb habe ich beschlossen, dies auch im Namen meines Blogs kenntlich zu machen:
Iaskquestions.com

Google translator

Tuesday, March 20th, 2007

Ich hatte ein Gespräch mit einem Freund und dabei hat er mir einen deutschen Satz erzählt (zur Info: wir unterhalten uns normalerweise auf Englisch). Ich war beeindruckt, da der Satz grammatikalisch korrekt und auch die Aussprache gut war. Später teilte er mir einen zweiten Satz mit - und ich war wieder beeindruckt (aber dieses Mal war die Aussprache nicht so gut :-) ). Als ich ihn über die deutschen Saetze befragte, teilte er mir mit, dass er Google translator benutze. Ich erwähnte, dass Google Translator wohl gut sein muss.
Aber die nächsten 3 deutschen Sätze waren nicht so gut - ich konnte die Bedeutung ueberhaupt nicht erschliessen. Auch nicht, als ich die Saetze wieder zurück ins Englische übersetzte (Grund: ich nahm an, dass Google dies so übersetzen würde). So musste ich meine ursprüngliche Annahme revidieren.
Aber hatte ich überhaupt genug Daten, um überhaupt etwas über die Qualität sagen zu können?

Also haben wir uns darauf geeinigt, dass ich noch weiter forsche.

Wie bin ich vorgegangen?

1. Suchen von Hintergrund Infos über Google translator (z.B. es wurde mit über 200 Milliarden Wörtern gefüttert).

2. Nun ja, ich wollte in dem Moment nicht zu viel weiter lesen und meine Neugier erhalten. Deshalb fuhr ich wie folgt fort:
ich besorgte mir einige Sätze nach dem Zufallsprinzip.

Ich ging zu Yahoo und suchte nach “english site” und wählte diese Webseite aus, damit ich einige englische Texte erhielt. Grund: dies ist eine Seite speziell zum Lernen und Lehren von Englisch - wie man dort lesen kann: “Eine Webseite für Lehrer und Lernende von Englisch als eine zweite Sprache aus einer deutschen Perspektive.”
Meine Absicht hierbei war: mehr etwas zum Vorteil von Google zu wählen (versteht mich bitte nicht falsch: zum Testen nehme ich später Texte, die z.B. technischer, verschachtelt,… sind, um die Anwendung mehr herauszufordern :-) ).

3. Dann beschloss ich, jeden 5. Satz von dort zu wählen (Warum jeden Fünften? Nun, welche hättet Ihr denn genommen?) - hier sind die 16 Sätze.

4. Nun begann ich, diese Sätze mit Google Translator ins Deutsche zu übersetzen (weil ich keine Versionsangabe von Google Translator habe, hier die Zeitangabe für später: 20.3.2007, 21:38 deutsche Zeit (GMT+1)). Die Sätze, die (aus meiner Sicht) perfekt übersetzt wurden, habe ich mit OK markiert - hier geht es zu den Ergebnissen.
Nun, dies erzielte bisher eine Ratio von ca. 48% (zwei der fünf Sätze aus dem Gespräch und acht der 16 Sätze von hier).

Dann übersetzte ich die verbleibenden nicht-OK Sätze, wie ich sie gern hätte (dabei habe ich ein Mal LEO benutzt) - siehe hier.

Eigentlich sind die Tests noch nicht beendet; ich habe nur einige Zufallseingaben (nur 16 Sätze - aus meiner Sicht einfache Sätze) getätigt, um mir einen Eindruck über die Qualität zu vermitteln. Nun, jetzt haben wir eine Zahl - 48% - was auch immer das aussagen mag. Ich frage mich, wieviel die anderen Online Übersetzer (Babelfish benutzt Systran, PROMT, … ) erzielen würden? Aber beweist dies bisher überhaupt etwas? Es sagt nur: für diese Sätze gab es dieses Ergebnis - wie gut dies tatsächlich für jeden Einzelnen von uns funktioniert, ist eine ganz andere Sache.

Nun ja, es ist schon spaet und vielleicht kannst du mir beim Testen helfen? Ansonsten werde ich bald fortfahren.

Ich suchte (natuerlich in Google :-) ) nach älteren Fehlerwirkungen von Google translator. Habe z.B. diese gefunden: hit, hit, hit

Erkan YILMAZ

P.S.
Michael hat hier eine Liste von Webservices zusammengestellt, die man hauptsächlich für Englisch/Deutsch und vice versa nutzen kann. Mein Top Favorit dabei ist LEO.
Michael plant eine Serie über Übersetzungstools - schaut mal auf seinem Blog vorbei.

my daily share price

Tuesday, March 20th, 2007

Mein täglicher Aktienkurs

Ich habe diese Idee von Mike Kelly’s blog What’s your credit score?

Bitte lies es und komme dann zurück (falls nicht, ist das kein Problem, testingreflections hat viele gute Blogs).

Ich benutze auch diese Vorgehensweise und ich sehe einige positive Effekte.
Ich habe eine Tafel in der Firma, auf der ich meinen Aktienkurs für verschiedene Aspekte draufmale (ich werde euch jetzt nicht mitteilen, welche - das ist mein Geheimnis. Aber falls es euch beruhigt: auch andere wissen es nicht - es ist kodiert :-) ).
Auf der x-Achse sind meine Aspekte aufgetragen und die y-Achse enthält 3 Werte: gut, mittel, schlecht.

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Das gute daran ist:
Jedesmal, wenn ich dies sehe, denke ich daran, wie ich meinen Aktienwert erhöhen kann, damit ich am Ende des Tages eine Top-Aktie bin :-)
Wie im obigen Posting erzählt wird, ist es manchmal schwierig, seinen Wert auf Maximum zu halten. Aber keine Angst, es gibt immer einen nächsten Tag an der Börse.

Ich kann dies empfehlen - besorgt euch sofort eine Tafel oder Ähnliches.

Erkan YILMAZ

digesting some information

Saturday, March 17th, 2007

Verdauen von einigen Infos

In letzter Zeit habe ich viele Infos konsumiert. Jetzt ist es an der Zeit, diese alle auch zu verdauen.

Ich möchte nicht rülpsen, wie das Personen vielleicht tun, wenn sie zu viel essen. Warten wir mal ab, ob mehr als nur solche Art von Luft aus meinem Mund kommt. Nachdem ich komplett verdaut habe, wirst du vielleicht mehr Betriebsamkeit auf diesem Blog sehen.

Erkan YILMAZ

talk with strangers about their profession

Friday, March 16th, 2007

Mit Fremden über ihren Beruf sprechen

Ich nehme an, ihr erinnert euch noch an den Artikel “Fähigkeiten von Ärzten und Testern (skills of doctors + testers)“? Ich interviewe zur Zeit Personen, die ich nie zuvor getroffen habe (Hallo Pradeep :-) ).

Wenn ich irgendwo sitze und etwas Zeit habe (denn in 5 Minuten kann man nicht so in die Tiefe gehen), fange ich ein Gespräch mit Fremden um mich herum an und erfahre mehr über ihren Beruf. Natürlich sind einige Personen nicht willens, mit Fremden darüber zu sprechen, aber einige tun dies :-)
Der Grund ist folgender: Ich möchte erfahren, was ich von ihrem Beruf/ihren Erfahrungen für meinen Beruf nutzen kann. Ich erzähle jetzt nicht gleich, was das Ergebnis ist - ich muss noch mehr recherchieren.

Bis jetzt hatte ich folgende Berufskreise (alphabetisch):
Bürokaufmann
Gastwirt
Lackierer
Metallfacharbeiter
Wirtschaftsprüfer

Erkan YILMAZ

my mouse is striking - what can I learn from this?

Tuesday, March 13th, 2007

Meine Maus streikt - was kann ich hieraus lernen?

Meine Maus benimmt sich im Moment nicht so toll (vielleicht ist sie schon zu alt?):
z.B. kann ich keinen Text mit mehreren Worten mehr markieren
(Bsp: normales Verhalten wäre:
1. drücke den linken Mauszeiger + halte diesen gedrückt
2. bewege den Mauszeiger ans Ende von dem, was du markieren willst
3. lasse nun den linken Mauszeiger los
nun ist der Text markiert)
aber: nur ein Wort mit einem Doppelkllick zu markieren, klappt

Manchmal erzeugt ein Linksklick auch zwei Linksklicks - mal abwarten, was für andere Fehlerwirkungen ich noch erleben werde.

Zuerst war das sehr unangenehm, da es mehr Zeit kostet: ich bin nun gezwungen, dieselben Aktionen mit anderen Methoden durchzuführen: z.B. copy + paste mit den Cursortasten.
Diese Dinge stören mich in meinem normalen Verhalten. Sie reissen mich aus meinen Gedanken heraus und ich muss überlegen, wie ich das lösen kann, um mein Ziel zu erreichen.

Es ist interessant, wieviel die Maus als Eingabegerät unser Leben beeinflusst.
Habe bisher nicht soviel drüber nachgedacht - aber nun bin ich fest entschlossen, nicht so schnell eine Maus zu kaufen (natürlich werde ich irgendwann einmal eine neue Maus kaufen, falls all das Betteln an meine Maus nicht hilft), damit ich hiervon lernen kann.

Stell’ dir vor: falls während des Testens deine Maus irgendwie ausfällt, wärst du immer noch in der Lage, weiter effektiv oder effizient weiter zu testen, wie du das wünschst (wenn man Testen jetzt mal im Kontext sieht als Testdurchführung am Testobjekt)? Betrachte das als einen Test für dich, wenn dich etwas sehr oft beim Testen stört, bist du fähig, dies zu meistern?
Ich möchte auch lernen, wie ich andere Eingabegeräte noch mehr benutzen kann (z.B. Tastatur mit den entsprechenden shortcuts; wahrnehmen, ob das Programm mir andere Möglichkeiten bietet, um das was ich will durchzuführen;…)

Desweiteren möchte ich versuchen, meine Maus durch mentale Gedanken zu heilen :-)
(Ich hatte auch einen Blick in das Innere meiner Maus und habe meine Maus gereinigt, aber das half nichts) - ich gebe die Hoffnung jetzt aber nicht auf, meine Maus hat mir in der Vergangenheit gut gedient. Warum sollte ich nun nicht etwas länger ausharren, bevor ich sie in den Mülleimer stecke? Wunder können geschehen.
Stell’ dir vor: welche anderen Objekte/Personen in deinem Leben berührst du so oft mit deiner Hand - würdest du sie auch so behandeln, wenn sie dir nicht mehr “nützlich” sind?

Erkan YILMAZ

2 hour free talk with a testing expert

Friday, March 9th, 2007

Kostenloses 2-Stunden-Gespräch mit einem Test Experten

Falls du aus Indien bist, hier ist deine Chance:
du kannst Pradeep Soundararajan anrufen und einen Termin für ein 2 Stunden Mirchi Test Masala (P.S. Mirchi Masala ist Indisch und bedeutet “Gewürze”) vereinbaren. Ich bin mir sicher, du wirst neue Einsichten aus diesem freien 2 Stunden Telefonat gewinnen.
Wie Pradeep sagt: ein Experte ist jemand, der dich inspiriert, (noch) mehr zu denken.
Klicke hier, um mehr zu lesen.

Erkan version 2.0

Sunday, March 4th, 2007

In letzter Zeit war ich ziemlich viel online aktiv. Ich habe leider die Konsequenzen nicht vorausgesehen. Jetzt realisiere ich, was geschehen ist.

Ich wollte zeigen und mir beweisen, dass ich in der Lage bin, dies und das im Software Testen zu tun. Aber so wenig habe ich davon damals gewusst - dies sind nur äusserliche Dinge, Werkzeuge.

Deshalb habe ich beschlossen, meine Online-Aktivitäten auf ein paar wenige zu begrenzen, damit ich mich mehr auf meine persönlichen Fähigkeiten konzentrieren kann.
Und dies erfordert Reflexion und Zeit.

Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht darüber - freu’ dich für mich, dass ich eine solche Entscheidung getroffen habe.
Wie alles im Leben, gibt es viele Perspektiven, etwas zu betrachten: ohne diese Aktivitäten hätte ich wahrscheinlich nicht realisiert, was wirklich wichtig ist. Und ich bin dankbar dafür.
Ich bin mir sicher, dass du sehen wirst, dass Version 2.0 von Erkan viel besser sein wird, als Version 1.0

Erkan YILMAZ

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skills of doctors + testers

Sunday, March 4th, 2007

In this series I would like to show my view on:
how is the relationship between skills in other professions and in testing.
(Well, actually since I believe that everybody tests at any time - at least unknowingly - it is no real comparison)

Since my profession is that of a tester (yes, you read correct, I truly identify myself as tester), I will let others speak for their profession. Reason is: they know probably better which skills are the important ones. I will try later also to assess from my opinion, but why not let someone involved in the material speak first? My task is to find the best sources and list them here.
I am sure there are other views than what I got in my fingers - if you find a better one (there is always a better version) tell me please.

Dr. Ulrike Hennemann tells in her article “Is my doctor a good doctor?” how patients can check themselves for the quality of their medical care, because:
many people would - so she tells - ask themselves if the doctor they confide in matters of precaution or in case of illness masters really the craft. From the following, people can not read the knowledge and skills: that the doctor is friendly, wears always a fresh ironed white coat or offers a comfortable waiting room.

She then lists the following points of a good doctor:
- being up to date in the area of expertise
- take care for the patients
- make correct diagnoses
- select the correct therapy according to the circumstances
- transfer early enough to a specialist

-being up to date in the area of expertise
she tells that patients can ask their doctor, if s(he) regularly takes part in further education. She tells that the doctor might look first piqued, but should understand this and see it as positive.

What would you answer as tester, if you are asked, if you regularly do something for your education (in testing)? Thanks to the internet there is many good material available. You just have to reserve the time. It really is so simple. So, now there is no excuse anymore for you.
Testing may seem as a simple task for outsiders, but we testers know it is much more. We have so much to learn and so many ways to evolve. Start this by educating yourself as soon as possible. You are the one who is responsible for your education - no one else will take care for it.

-take care for the patients
Does the doctor listen carefully? address the issue appropriate on questions? explains the examination and therapy recommendations? Do you leave the doctor with the good feeling that your issue was taken seriously and the doctor did the best possible for you?
Dr. Hennemann tells, when she has to go to a doctor it is for her important, that she does not have to wait too long. She tells that has not directly something to do with the quality of the doctor, but indirect: if a doctor values on behalf of the patients and his/her team on time scheduling, probably (s)he also is good in the above 5 points.

So, let’s find out, who would be actually our patients? In the patient doctor scenario, the patient comes to the doctor to get help. Who do we help as testers? There are different groups whom we help: our stakeholders and/or our colleagues, our friends + family (I mean testing does not stop, when we leave office), ourselves - pretty much anybody
I also would go so far, that we help our test object. It comes to us and asks for help, but then somehow is ashamed - after we find so many problems - to tell all its flaws. Sometimes it is also just to make our time worth while, it brings us to different problems, so that our life even gets more interesting and challenging. So, why not help in return the test object by making it even better for these favors?

Do you always take appropriate care for the people/test objects coming to you? Do they come back again to search for your advise? Think about it, do they thank you, appreciate you?

-make correct diagnoses
if a therapy was successful, most of the time the diagnosis also was correct. But also experienced, good educated doctors do not get the assessment about the causes of the symptoms correct always right at first. There are ways to prevent unneeded expensive examinations. For smaller pains, doctors can use your telling and simple examination methods (e.g. listen with the stethoscope, scanning with their hand the part of the body) to pose first a suspected diagnosis, which is most likely and start after this the first treatment try.

Imagine 2000 years ago as doctor the technical possibilities were limited. Therefore medical thinking and acting was based on correct interpretation of signs of the body. Do you have all the technical equipment you need/wish?
As testers we always have less time than we want. In such a case wasting the time with unneeded tests can be painful (also for your stakeholders). Take advantage of all your information sources you have. Observe everything and infer from these. When you collect and analyze, you get closer to the solution of the problem. You should always seek for a logical/qualitative reason for your assumptions.
Start to question yourself always, is this really correct what I do? Is there not a better way to find the most critical problems? Trust your instinct, but also take advise. If possible start a journal - so you are forced to reflect on your decisions. What went wrong or was good? And why? Also: the better diagnoses you pose, the more credibility you will have.

-select the correct therapy according to circumstances
if for a certain time the first treatment try was not successful, more detailed and expensive technical methods are used (e.g. ultrasound) to find the cause for the symptoms.
But doctors should be allowed also to make mistakes. It is not uncommon that even skilled doctors do not see the cause immediately and therefore not start the correct therapy. In such a case visit again your doctor, so (s)he can analyze this more.

The first diagnose is important, but how to proceed then? Each patient is different and needs different approaches/methods. So, how can we treat/cure/minimize our patients problems? The more experience you have, the more ways you know to have a direct or indirect influence on others/other things. You can help then depending on the context.
Also by giving them good bug reports, we give them help to identify the main problems. I mean, finding bugs is essential, but what, if the bugs aren’t communicated good enough? So the bugs would then be not known or fixed fast enough? As testers we give as much info as possible as soon as possible to identify the critical bugs. So, let’s do this in the best way possible.
Here are links, how to write good bug reports and to convince the reader of the bug report to fix them:
Cem Kaner, Effective bug reporting (slides, video)

What always helps is to understand, that quality is everybody’s matter - only together as team a good product will be released.

-transfer early enough to a specialist
as a patient you can hardly assess when the time has come that you are transferred to a specialist. But you can set the impulse yourself, when your pain does not go away, ask your doctor to be transferred. If your doctor does not agree, (s)he surely will tell the reasons.

So, you are like the rest of us: you make errors or you do not know everything?
If you have made an error, admit this and try to do the best to rescue the situation, otherwise you will lose credibility. Also: we are just humans, we can not see/catch every Darwin bug.
[So, what is a Darwin bug?
Some bugs (I call them Darwin bugs ) are difficult to find by us and other bugs are easily found. The bugs compete with each other to come to life. So what makes the Darwin-bugs better than the others? What do they have? How does it happen that they pass all the barriers? What are their characteristics?]

Humans are not God, so show your lack of knowledge instead of showing false mastery, which will lead to unhappiness on both sides. Actually don’t the Alcoholics Anonymous also tell: “My name is … and I am an alcoholic.” So, if you do not know something, tell this also frankly: “I am tester … and I do not know this, please go to …”. You could add: “I will use my free time and improve my skill in that area, so I can help you better next time.”

Remember, in “The Hippocratic Oath” (from 400 B.C.) it is written:
… I will not cut for stone, even for patients in whom the disease is manifest; I will leave this operation to be performed by practitioners, specialists in this art. …
This was a way of risk minimizing for the doctor.
In the old times besides ethical reasons also monetary reasons played a role for this. It would have been bad for the reputation of the doctor to worsen the illness with a wrong treatment.

In her article Dr. Hennemann also lists a checklist for “How to recognize a good doctor’s practice?”.

Dr. Ulrike Hennemann
is a doctor and editor-in-chief for Medical Tribune
printed in:
Medical Tribune, Gesundheit & Medizin
title: “Ist mein Arzt ein guter Arzt?” (engl. “Is my doctor a good doctor?“)
page 41-43
December 2006, Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
Wiesbaden, Germany

Cem Kaner, “Effective bug reporting” (Tutorial session) 15th International Software Quality Conference (Quality Week), San Francisco, CA, September, 2002.

Wikipedia about The Hippocratic Oath

use also the other shoe lace

Thursday, March 1st, 2007

Benutze auch den anderen Schnürsenkel

Stell’ dir vor, du bindest dir die Schnürsenkel.
Schliess’ nun deine Augen für einen Moment und stelle dir das wirklich vor !

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1. Frage: Mit welchem Schnürsenkel beginnst du zuerst?
2. Frage: Fängst du meist mit dem rechten oder linken an?
3. Frage: Hast du schon mal darüber nachgedacht, mit dem anderen zu beginnen?
4. Frage: Falls nicht, warum?

Die 3. Frage kam mir, als ich meine Schnürsenkel band. Also wähle ich immer den anderen Schnürsenkel als Tags zuvor.
Ich denke, wenn du mit solchen Kleinigkeiten anfängst, kann das helfen, nicht die gewöhnlichen Pfade zu benutzen und auch andere zu wählen, die du nicht mehr benutzt.

Stell’ dir vor, wie lange du schon diese Angewohnheit mit den Schnürsenkeln hast.
Was wäre anders, wenn du mit dem anderen zuerst beginnst? Würde das etwas mehr Zeit kosten? Könnte dein Gehirn etwas mehr aktiviert werden? Was meinst du?

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Wie wäre es, wenn du das auf andere Dinge erweiterst, wie:
mit der anderen Hand zu schreiben. Nun ja, das wäre etwas schwierig am Anfang.
Aber es lässt dich an Situationen denken, an die du normalerweise nicht denkst: z.B. behinderte Menschen. Würde das nicht deine Perspektive ändern? Wann hast du denn das letzte Mal an behinderte Personen gedacht?

Wie wäre es, in den Wagen mal von der Beifahrerseite einzusteigen?
Das kostet wahrscheinlich mehr Zeit. Möglicherweise könnten andere denken: “Diese Frau/dieser Mann ist verrückt.” oder “Wann lässt sie/er die andere Tür reparieren?”
Aber glaubst du nicht, du würdest dein Auto aus einer anderen Perpektive sehen? Wann sasst du das letzte Mal auf der Beifahrerseite deines eigenen Autos?

Ich denke, du erahnst, um was es geht…
Du hast immer die Wahl, welchen Weg du nimmst - wäre es denn so schlecht, auch andere Wege zu nehmen?

Erkan Yilmaz


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